Bildwiederholrate & FPS kurz erklärt

Geschrieben am von ZoS Gaming

Die Bildwiederholrate bzw. Bildwiederholfrequenz bezeichnet die Anzahl der einzelnen Bilder, welche pro Sekunde auf einem Endgerät wie  einem Computermonitor, einem Fernsehgerät oder auch einer Kinoleinwand mittels Projektion dargestellt werden können. Die dazugehörige physikalische Einheit ist „Hertz“. Häufig wird der Begriff Bildrate bzw. FPS (Frames per second) synonym dazu benutzt, was jedoch so nicht korrekt ist. Bildwiederholrate & FPS sind voneinander getrennt zu betrachten. Während die Bildwiederholfrequenz von den Darstellungsmöglichkeiten des Ausgabegerätes abhängig ist, hängt die Bildrate von der Leistungsfähigkeit der genutzten Grafikkarte und der Programmierweise des Spiels ab.

Hohe und niedrige FPS Werte bei Videospielen

Insbesondere im Bereich der Videospiele wird bei grafisch anspruchsvollen Spielen oft von Problemen mit den darstellbaren Frames per second berichtet. Eine sehr niedrige Anzahl der FPS kann unschöne Ruckler hervorrufen. Die Grafikkarte ist in solchen Fällen einfach nicht in der Lage, die notwendige Bilder pro Sekunde zu generieren, um ein flüssiges Spielen zu ermöglichen. In einzelnen Fällen sogar nur auf Grund eines nicht optimierten Quellcodes des Spiels selbst. Allerdings spielen auch weitere Komponenten wie Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und Festplattengeschwindigkeit eine nicht unwesentliche Rolle, um ein einwandfreies Spielerlebnis genießen zu können.

Bei Action- und E-Sport-Spielen ist ein FPS Wert im Bereich 50 – 60 für den Spielablauf meist angenehmer, während bei Strategiespielen oder Simulationen auch Werte im Bereich um die 30 FPS das Spiel nicht negativ beeinflussen.

Trend zu niedrigeren FPS Zahlen auf Konsole & PC

Vergleicht man nun einmal Videospiele für Konsolen mit ihren Geschwistern für den Desktop PC, dann lassen sich vereinzelt Unterschiede in den darstellbaren FPS erkennen. Dies liegt u. a. an den unterschiedlichen Hardwarevoraussetzungen der Plattformen, aber auch an abweichenden Funktionsaufrufen im Quellcode des Spiels. Aktuell zeichnet sich ein Trend ab, die niedrigere Bildrate Orientierung der Konsolenspiele auch für die PC-Versionen zu übernehmen. Dass somit die Möglichkeiten des Spielerlebnisses von vornherein eingeschränkt werden, stößt verständlicherweise einigen PC Zockern bitter auf.

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